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Innovative Regenwassernutzung aus Bernau

Systeme für eine intelligente Regenwassernutzung für Berlin / Brandenburg

Regenwassernutzung Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel.

Aber auch sonst ist Wasser etwas, was wir täglich in mehr oder weniger großen Mengen benötigen. Egal wo: in Bad, Küche, Garten ...
Aber muss es wirklich immer das hochwertige TRINKwasser sein???

Wenn man den Wasserbedarf eines Haushaltes analysiert, wird schnell deutlich, dass nur ein sehr geringer Teil des täglichen Wasserbedarfs tatsächlich zum Trinken und Kochen verwendet werden. Der Großteil des Trinkwassers wird für Anwendungen eingesetzt, bei denen an die Wasserqualität geringere Ansprüche gestellt werden können.

Warum sollte man sich nicht ein paar Gedanken darüber machen, ob sich nicht auch das Regenwasser nutzen lässt? Es sprechen doch einige Fakten für den Einsatz des Regenwassers:

Einsparung eines Großteils der Wasser- und Abwassergebühren
kein Verkalken der Waschmaschine, keine Zusätze zur Kalkreduzierung notwendig
Reduzierung des Waschmittelverbrauchs um bis zu 50 %
das weiche Regenwasser stellt ein optimales Bewässerungsmittel für Pflanzen dar. 

Durch den Einsatz von Regenwasser im Betriebswasserbereich kann eine deutliche Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs erzielt werden. Dies ist bei den steigenden Trink- und Abwasserpreisen auch in ökonomischer Hinsicht eine Überlegung wert.

Dabei haben Untersuchungen ergeben, dass sorgfältig geplante und gebaute Regenwasseranlagen immer eine Wasserqualität aufweisen, die deutlich höher liegt, als die vom Gesetzgeber geforderte Qualität der Badegewässer.

Wie sieht nun eine solche Regenwassernutzungsanlage aus? 

Jede Regenwassernutzungsanlage besteht aus folgenden Komponenten:
- Filter
- Speicher
- Pumpen
- Anlagensteuerung
- Zubehör

Wie funktioniert die Regenwassernutzungsanlage?

Das Regenwasser wird über die Dachflächen aufgefangen. Um nur gereinigtes Wasser zu sammeln, sollte bereits vor dem Speicher ein hochwertiger Filter eingesetzt werden. Im Speicher wird das Wasser dann bis zu seiner späteren Verwendung zwischengelagert. Bei Bedarf werden die Verbrauchsstellen durch eine automatisch arbeitende Pumpe mit Wasser versorgt. In Zeiten der Trockenheit sorgt die Anlagensteuerung dafür, dass die Verbrauchsstellen mit Trinkwasser versorgt werden. Das kann durch eine einfach Trinkwassernachspeisung in die Zisterne oder mit kompletten Betriebs- und Überwachungsstationen, in der auch die Pumpe bereits integriert ist, erfolgen. Zur Versorgung der Verbraucher ist ein separates Leitungsnetz zu installieren, welches keinerlei Verbindung zum Trinkwassernetz haben darf. Als wichtiges Zubehör einer Regenwasseranlage ist das Kennzeichnungsmaterial zu bewerten, da alle Entnahmestellen und Rohrleitungen gekennzeichnet werden müssen, um die Gefahr einer Verwechslung mit dem Trinkwasser auszuschließen.

Es lassen sich drei grundlegende Anlagenvarianten unterscheiden:

Standard-Systeme:

zeichnen sich durch einfache Anlagensteuerung mit bedarfsgerechter Trinkwassereinspeisung in die Zisterne aus. Sie wird dann eingesetzt, wenn eine preisgünstige Lösung angestrebt wird. Voraussetzungen sind allerdings eine rückstausicherer Installation des "Freien Auslaufs" im Haus und, dass das Nachspeisewasser im freien Gefälle zur Zisterne fließen kann.

Kompakt- oder Profi-Systeme:

Diese Anlagenart kommt dann zur Anwendung, wenn auf besonderen Komfort beim Betrieb und auf eine extrem einfach Installation Wert legt. Die Anlagensteuerung, der "Freie Auslauf" und die Pumpe sind in einer kompletten Betriebs- und Überwachungsstation integriert.

Hybrid-Systeme:

Dieser Anlagentyp ist speziell für größere Regenwasseranwendungen im gewerblichen oder kommunalen Bereich entwickelt worden. Dabei kommen zwei Speicher und eine oder mehrere Zisternen im Außenbereich zum Einsatz.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.